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22. März 2022

„Virtuelle Schönheit“ – Erlebniswelt der Schönheit in Weißwasser

Das Projekt „Virtuelle Schönheit“, welches Herr Dr. Hosang an unsere Hochschule brachte, verbindet die Vision einer Stadt der Zukunft mit der Schönheit als Kern des guten Lebens. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über das Projekt und welchen Anteil die Studierenden haben.


Blick auf eine Stadt mit See, Häusern und im Hintergrund Industrie
Forschungseminar WKm

Weißwasser – die Stadt der Zukunft?

Autorin: Salimato Timm

Die Idee ist es, in Weißwasser, welches ca. 50 km von Görlitz entfernt liegt, ein Reallabor einer Stadt der Zukunft zu entwickeln. Also: ein Testraum, in dem diese innovative Idee unter realen Bedingungen erprobt werden kann.

Die Stadt wurde aufgrund ihres Standortes ausgewählt. Im Rahmen des Strukturwandels der Lausitz ist Weißwasser dabei, sich zu einer Modellstadt der Zukunft zu entwickeln. Aber auch, weil es genügend Platz und Unterstützung seitens der Stadt gibt. Ein konkreter Ort in der Stadt wurde noch nicht benannt. Jedoch gibt es schon erste Ideen, wo das Projekt in Zukunft stattfinden könnte. So z.B. in einem ehemaligen Kulturhaus, welches die neue Bestimmung sucht, einen neuen Stadtkern zu entwickeln oder das historische Glasmuseum zu einem Museum für Glas und Schönheit weiterzuentwickeln. Dies würde sich besonders anbieten, da die Stadt einst eines der Zentren der weltweiten Glasindustrie war.

Initiiert wurde das Projekt von einem Kreis von verschiedenen Aktiven. Darunter Politiker*innen, Unternehmer*innen und Wissenschaftler*innen. Die Finanzierung und weitere Planung sind letztendlich vom genauen Standort abhängig.

Zunächst tat sich die Frage auf: Was braucht eine Stadt der Zukunft? Schnell kam man zu dem Schluss, dass nicht nur nachhaltige Ernährung, Energie und Verkehr benötigt werden, sondern auch eine neue Art von Kultur. Daraus ergab sich, dass sich die Kategorie der Schönheit gut als Kern dieser Forschung eignet. Laut Herrn Dr. Hosang „ist etwas dann schön, wenn irgendein konkretes Geschehen, ein Mensch, ein Produkt, ein Bild, ein Auto oder ein Garten, wenn es nicht für sich steht, sondern sich darin das ganze Universum ausdrückt.“ Auch wäre es weltweit einmalig die Schönheit als Kern des guten Lebens zu sehen und zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde entschlossen, diese als Mittelpunkt des Projektes zu vereinbaren.

Weiterführende Links:

Foto: Dr. phil. habil. Maik Hosang
Dr. phil. habil.
Maik Hosang
Fakultät Management- und Kulturwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 3
Gebäude G IV, Raum 2.13
+49 3581 374-4246
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