Studierende bearbeiten in einem Modul Möglichkeiten zur Bereitstellung von Dienstleistungen für Studierende, die über digitale Plattformen genutzt werden können.
Im Wintersemester 2024/25 haben sich Studierende aus der Fakultät Management- und Kulturwissenschaften mit digitalen Lösungen auseinandergesetzt, die das studentische Leben vereinfachen oder bereichern sollen. Unter der Leitung von Prof. Anna Prenzel entstand im Modul „Modelle und Anwendungen zur Digitalen Transformation“ eine Reihe von Ideen, um mit Hilfe von digitalen Plattformen neue Möglichkeiten zur Bereitstellung von Dienstleistungen, Beratungs- sowie Kommunikationsangeboten für Studierende zu erschließen. Die Projekte wurden im Rahmen einer Posterausstellung bei der Veranstaltung „House of Managers“ am 15. Januar 2025 im Club Nostromo in Görlitz präsentiert.
Insgesamt ist eine erfreuliche Vielzahl von Ideen entstanden, die im Zuge der digitalen Transformation im Hochschulbereich aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Tat umgesetzt werden können.
Studierende unserer Hochschule können das Angebot einer psychosozialen Beratung durch das Studentenwerk Dresden nutzen. In den Projektgruppen von Lea Schneider, Caja Jannasch, Aaron Thiel, Maxi Raymund sowie Anne Keskowski und Jacqueline Quosdorf wurden Vorschläge erarbeitet, um Studierenden einen noch breiteren Zugang zu hilfreichen Informationen zu ermöglichen:
Auch die Sportangebote unserer Hochschule tragen zur (mentalen) Gesundheit der Studierenden bei. Die Projektgruppe um Romy Wolf, Selina Henker und John Ledzbor hat eine Idee entwickelt, um kleine sportliche „Challenges“ direkt in den Stundenplan zu integrieren: Studierende können sich mit Hilfe einer App für Gruppenchallenges (z.B. 20min. Yoga, Meditation, …) anmelden, die zwischen den Lehrveranstaltungen in eigens dafür vorgesehenen Räumen in den Lehrgebäuden stattfinden. Mit der Teilnahme werden Punkte gesammelt, die gegen attraktive Belohnungen eingelöst werden können
Um die Wohnungssuche für Studierende zu erleichtern, entstand von Theresa Lidzba, Franziska Thiemig und Josefine Radtke das Konzept einer Plattform, auf der Wohnheimplätze gemeinsam mit Wohnungsangeboten anderer Vermieter präsentiert werden, die ebenfalls die Zielgruppe der Studierenden ansprechen möchten.
Für einen reibungslosen Wohnheimalltag sorgt die App-Idee von Marvin Hein, Sophia Thomas, Paula Sebastian und Nele Schumacher. Sie können sich gut vorstellen, dass für vertragliche und organisatorische Angelegenheiten rund um den Wohnheimplatz, darunter z.B. Reparaturanträge der Mieter, Ankündigungen des Vermieters oder Vertragsänderungen, eine spezielle Wohnheim-App vom Studierendenwerk bereitgestellt wird.
Einen online-Marktplatz von Studierenden für Studierende wünschen sich Alina Hanisch, Vivien Seifert und Paul Becker – für Studienmaterialien, Wohnungsausstattung, Lebensmittel, Mitfahrgelegenheiten u.v.m. Der exklusive Zugang für Studierende der Hochschule soll die Sicherheit erhöhen, für faire Preise sorgen und die Suche nach passenden Angeboten deutlich erleichtern.
Studierende mit künstlerischen Ambitionen profitieren von der Idee einer regionalen Plattform, auf der sich Kunstschaffende, Veranstalter und Anbieter von Locations miteinander vernetzen können (Jule Borghardt und Lena Wallwitz).
Mit dem Dienst Matrix steht allen Hochschulmitgliedern eine Möglichkeit zur Kommunikation in Chaträumen zur Verfügung. Die Studierenden Christin Scholz, Luise Kieschnick und Maria Kriegel haben sich gefragt, wie hochschulweit eine deutlich stärkere Nutzung des Dienstes erreicht werden könnte. Es besteht die Vermutung, dass eine Vorab-Strukturierung des Matrix-Servers den Nutzerinnen und Nutzern mehr Orientierung bieten könnte. Die Idee der Gruppe zielt darauf ab, die Struktur der Hochschule konsequent durch Spaces und darin enthaltene Räume virtuell abzubilden. Dies könnte ansatzweise z.B. so aussehen:
Es wäre vorteilhaft, zwischen Räumen zu unterscheiden, in denen die Studierenden unter sich bleiben und modulbezogenen Räumen, in denen der Austausch mit den Dozierenden im Vordergrund steht. Bis zu einem gewissen Grad bedarf es einer zentralen Administration eines solchen virtuellen Abbilds der Hochschule, um die Raumstruktur aufrecht zu erhalten und die Zugangsmöglichkeiten zu bestimmten Räumen zu regeln.
Zu ähnlichen Ergebnissen kamen Tatjana Demidova, Claudia Kaube und Amelia Morawski. Es entstanden Vorschläge zur Erweiterung der Hochschul-App um ein Forum für Studierende und Studieninteressierte. Um die Hochschul-Mailbox darüber hinaus noch weiter zu entlasten, könnten auch wissenschaftliche Umfragen, die häufig über Mail-Verteiler verschickt werden, in der App gebündelt werden. Mit einem Gamification-Konzept könnten ggf. noch mehr Teilnehmer für die Umfragen gewonnen werden.
Von einer weiteren Projektgruppe (Nadine Hilbert und Vincent Großer) wurde ebenfalls das Thema eines Austauschforums aufgegriffen. Der Schwerpunkt lag dabei auf einer Austauschmöglichkeit für Studierende vor, während oder nach eines Auslandssemesters.